Archiv der Kategorie: Fotos

Meine Fotos

Makros – da schaut man mal genauer hin

Bei vielen Sachen sagt man ja, die Schönheit liegt im Detail. Um dem mal auf den Grund zu gehen, habe ich mal mein Makroobjektiv auf die Kamera geschraubt und nachgesehen. Was soll ich sagen, das stimmt. Auf den Makros sieht man Sachen wo man oft einfach drüber latscht.
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Das beste Objektiv

Immer wieder liest, hört und sieht man Beiträge „Das Beste Objektiv für …“, die muss man unbedingt haben. Das mal als Suchbegriff bei einer sehr bekannten Videoplattform eingegeben, ergab ungefähr 37.800 Treffer. Dabei habe ich da noch nicht mal nach den englischen Ergebnissen gesucht. Meist werden dann in solchen Beiträgen die Premiumlinsen der entsprechenden Hersteller angepriesen. Dabei muss ich sagen, ich halte die meisten der Videos für Blödsinn.

Gerade als Einsteiger, wenn ich die Kitlinse gut behersche, werde ich mir sicher kein Objektiv für tausend Euro und mehr zulegen. Man hat da weder die Ahnung davon, noch meistens das Geld. Die Kitlinse, meist irgendwas um die 18 – 50 mm, deckt den Weitwinkel bis zur Normalbrennweite ab.

Klugscheißermodus an

Normalbrennweite kommt nicht daher, weil sie angeblich dem menschlichen Auge entspricht, sondern weil es früher die Brennweite war, die den Kameras normalerweise bei lag. Sie war einfach und günstig zu produzieren.

Klugscheißermodus aus

Als nächstes werden sich sicher die meisten ein 50 – 200 mm, ein Teleobjektiv holen. Um Sachen mal näher heran zu holen. Habe ich damals auch gemacht. Mit den beiden Objektiven wird man sicher erstmal spielen und probieren, was einem in der Fotografie eigentlich liegt. Ich, ich fotografiere ja viel Landschaften, habe immer Probleme mit den langen Brennweiten meine Motive zu finden.

Erst wenn man sich mit den, ich nenne sie mal Einsteigerlinsen, ausgetobt hat, dann sollte man sich für die etwas hochwertigeren Objektive interessieren. Wobei ich sagen muss, das die Kitlinsen keineswegs schlecht Objektive sind. Ich habe mein Kitobjektiv auch jetzt noch fast immer drauf. Den Grund erkläre ich gleich. Wenn ihr die Bilder in einer Datenbank eingelesen habt, bieten die meist irgendwelche Auswertemöglichkeiten. Ich würde zum Beispiel nachsehen, mit welcher Brennweite oder besser Brennweitenbereich habe ich die meisten Fotos gemacht und mir da entsprechend eine Festbrennweite holen. Festbrennweite haben meist eine bessere Bildqualität und dadurch das man nicht zoomen kann, fördern sie noch die Kreativität. „Wie fange ich das verflixte Motiv jetzt mit der Brennweite ein.“

Das allerbeste Objektiv von Welt

Ich sehe schon, wie einige Löcher in den Fußboden kratzen und fragen: „Was ist denn nun das beste Objektiv?“.

Lest bitte bis zum Ende weiter.

Ein genaues Modell kann ich euch nicht sagen. Auch genaue Spezifikationen kann ich euch nicht nennen. Die Frage muss jeder für sich entscheiden. Um diese Frage für sich zu beantworten sollte man sich einfach noch ein paar Fragen vorher stellen. Welche Bilder macht ihr am liebsten? Bin ich bereit 20 kg Ausrüstung mit mir rumzuschleppen? Welche Linse entspricht am meisten meinem Stil?

Für jemanden, der gern Portraits mit einem Fisheye macht, weil das sein Stil ist, wäre es jetzt Blöd, Geld in ein 300 mm zu Investieren. Das ist groß, schwer und weit ab von seiner Art zu fotografieren. Das würde ich nicht mit mir rumschleppen. Ein Landschaftsfotograf der gerne auf irgendwelche Berge kraxelt wird sich auch nicht mit 10 Objektiven abschleppen wollen, er muss sie ja tragen. Auch wenn andere Sagen, man muss das Objektiv haben.

Eigentlich sollte man die Frage auf das ganze Kamerasystem ausweiten. Was nützt einem das teuerste Objektiv, mit den besten optischen Eigenschaften, wenn es nur zu Hause im Schrank steht, weil es zu groß und sperrig ist? Ich bin ja nun seit fast zwei Jahren weg von der DSLR, in das Lager der DSLM, der Spiegellosen, gewechselt. Warum? Erstmal war die alte Kamera recht schwer. Mein Fotorucksack wog da um die 20 kg. Mit einem vergleichbaren System heute hab ich nicht mal 5 kg. Ich denke jedesmal, ich habe was vergessen. Zweiten war das auch ein riesiger Klopper. Ich brauchte immer einen Rucksack um die Dabei zu haben, egal welches Objektiv ich drauf geschraubt hatte. Mit der Kitlinse der Spiegellosen passt die auch mal in ein Jackentasche. Die „Gefahr“ das ich die Kamera mitnehme ist heute viel größer.

Ihr fahrt früh auf Arbeit, der Morgennebel steigt über die Felder und die Sonne geht auf. Ich halte in dem Moment an und ziehe meine Kamera. Dazu habe ich ein kleines Klappstativ, so 15 cm hoch, auch noch mit dabei. Die DSLR, egal mit welchem Objektiv, hatte ich so gut wie nie dabei.

Fazit

Das Objektiv, das ihr dabei habt, ist immernoch das Beste um diesen Moment festzuhalten. Egal ob jetzt irgendwelche Hanseln auf Youtube sagen, das man unbedigt ein 85 mm Objektiv, umgerechnet auf Kleinbild, braucht, um Portraits zu fotografieren. Macht die Bilder mit den Mitteln die ihr habt und wie euch die Bilder gefallen. Wie Wilhelm Busch schon sagte:“ Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterläßt keine eigenen Spuren.“

Damit will ich die Philosophiestunde für heute mal für beendet erklären. Ich hoffe das diese paar Gedankenanschübe ein paar von euch geholfen haben.

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Damals wars

So fangen viele Geschichten an, damals wars…  Und es ist auch schon wieder zehn Jahre her, das ich das alte verlassene Betriebswerk von Halle besucht habe. Damals hatte ich den Begriff „Lost Places“ noch gar nicht auf dem Schirm gehabt, aber interessiert hat es mich trotzdem. Durch den Ausbau des Güterbahnhofs musste auch das kleine BW weichen.

Ich habe mal ein paar bilder von 2008 raus gesucht und die neuen mit dazu gestellt. Viele große Übersichtsbilder habe ich scheinbar damals schon nicht gemacht. Das einzige was noch steht von damals, ist das Gerüst von der Uhr und eine kleine Blechhütte in der mal ein Telefon stand. Ein paar tote Gleise liegen auch noch da rum. Viel ist wirklich nicht geblieben.

Ich fand dieses kleine Projekt, ok Projekt ist vielleicht etwas übertrieben, ganz interessant. Mal so nach zehn Jahren wieder dahin zu wandern, um zu sehen, was sich getan hat. Ich könnte mir wirklich gut vorstellen, das ich meine alte Bilderkiste, auch noch aus analogen Zeiten, mal durchkrame, ob ich nicht interessante Orte finde, die es sich mal wieder zu besuchen lohnt.

Aber auch diese alten, verlassenen Gebäude strahlen einen gewissen Charm auf mich aus. Es könnte durchaus sein, das es in Zukunft auch mehr Bilder von den Lost Places hier zu sehen gibt. Nur wenn ich da hin und rein komme.

Aus der alten Papierfabrik in Trotha, ja in Halle wurde mal Papier produziert, werden jetzt Wohnungen gemacht. Da ist nichts mehr mit Alt und neuen Bildern. Da könnte ich aber beim nächsten mal Bilder in die Runde werfen. Mehr Bilder aus der Reihe fallen mir im Moment nicht ein, aber ich werde mal, wie schon geschrieben, meine Bilderkiste mal durchsuchen.

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Wohin mit den Fotos

Macro

Ich habe mir in den letzten Wochen öfter mal den Kopf darüber zerbrochen, wohin mit den ganzen Fotos. Im Laufe der letzten 11 Jahre, in denen ich intensiv digital fotografiere, haben sich auf den Festplatten eine höhere 5-stellige Anzahl an Bildern angesammelt. Viele von denen fristen ihr Dasein auf der Festplatte, von vielen ungesehen. Sicher geht es den meisten Fotos so. Nicht nur bei mir. Durch die vielen Bilder die heutzutage minütlich geschossen werden, ist das unausweichlich.

Für viele meiner Fotos finde ich das zu schade. Sind wir doch mal ehrlich zu uns, wann habt ihr das letzte Mal die Bilder auf eurem Smartphone oder Tablet wirklich alle angeschaut? Die zweite Frage ist, wie lang schaut man sich dann wirklich jedes der Bilder an? Tests haben ergeben, das die Zeit um eine Sekunde liegt, bevor man die Fotos auf den mobilen Geräten weiter wischt. Leider finde ich diese interessante Studie nicht mehr.

Was bleibt da als Alternative?

Man könnte ein Tablet oder Smartphone mit nur einem Foto drauf, an die Wand hängen. Dann kann keiner mehr wischen. Allerdings geht das mit der Zeit tierisch ins Geld und die Kabel der Ladegeräte sehen auch nicht so toll an der Wand aus.

Ein Bild in den sozialen Medien hat, laut der oben schon erwähnten Studie, auch nur eine Halbwertszeit von einigen Minuten. Wann scrollt man schon mal weiter zurück?

Irgendwie müssen die digitalen Fotos doch ihren Weg in unsere analoge Welt schaffen. Da bleibt nur der Weg, die irgendwie zu Papier zu bringen. Also nicht alle eure Bilder, nur die Besten.  Bleibt jetzt nur eine Frage zu klären:

Ausbelichten lassen oder Fotos selbst drucken?

Das ist eine Frage, über die ich mir selbst noch nicht so klar bin.

OK, wenn man eine größere Anzahl an Fotos hat, ist das Ausbelichten lassen, beim kommerziellen Anbieter immer günstiger. Wahrscheinlich sind die mit ihren großen Maschinen immer günstiger. Aber druckt man selbst ist man schneller und etwas individueller.

Erstmal bleibt die Frage des Formats. Es gibt kleine Drucker die ungefähr 10 x 10 cm ausdrucken. Die kann man auch direkt vom Smartphone befüttern. Sicher ein schöner Gag, aber die Bilder kosten um die 2 Euro das Stück. Die Anschaffung des Druckers mal außen vor gelassen.

Der „normale“ Bürodrucker, ich meine die Tintenstrahldrucker, sind auch alle in der Lage Fotos von den klassischen Formaten 10 x 15 cm bis DIN A4 zu drucken. Aber da habe ich herausgefunden, das es sehr oft zu Farbverschiebungen kommt. Außerdem gehen die Literpreise für die Tinte da schnell in die Bereich über 3.000,00 € und wie lange reicht da eine Patrone?

Alternativ gibt es Fotodrucker. Die haben ein paar mehr Tinten um feinere Farbabstufungen zu machen. Die gibt es auch in DIN A4, in DIN A3 und sogar DIN A2. Meist haben die größere Tintentanks, wodurch die Tinte auf den Liter gesehen etwas günstiger ist. Aber auch hier habe ich noch keine Infos gefunden, für wieviele Bilder so ein Satz Tinten reicht.

Nach dem Format kommt noch die Frage des Mediums. Neben dem Standardpapier im Fotodruck, Hochglanz, gibt es auch noch PE-Beschichtet, matt, geprägt und viele Varianten mehr. OK, das ist sicher auch eine Frage des Bildes und des Projekts was man gerade bearbeitet. Aber trotzdem muss man sich ja vorher erstmal damit beschäftigen, was es alles gibt.

Auf der anderen Seite sind die kommerziellen Anbieter. Auch da gibt es Unterschiede. Einige bearbeiten Bilder standardmäßig nochmal nach. Mir ist es schon passiert, das eine feine Tonung in einem Schwarz/Weiß Foto als „Fehler“ erkannt und entfernt wurde. Bei den Formaten sind bei solchen Anbietern fast keine Grenzen gesetzt. Bei den Medien bin ich da geteilter Meinung. Zugegeben, man kann nicht auf Acryl zu Hause drucken. Sogesehen ist die Auswahl der Medien schon recht groß. Aber beim Papier haben die meisten halt doch nur zwei oder drei Sorten.

Fazit

Ich will auf jeden Fall mehr Bilder zu Papier bringen, das steht schonmal fest. Das sollte nicht nur mein Bestreben sein. Wie ich das mache, werden sicher die kommenden Wochen bringen. Ich werde sicher mal einige Anbieter testen und wenn ich dann mehr Zahlen, Daten und Fakten habe, werde ich hier das Thema sicher nochmal aufnehmen.

Sollte jemand da draußen schon die Fotos selbst drucken und mir Zahlen über den Tintenverbrauch zukommen lassen können, nur keine Scheu. Ich würde mich sehr darüber freuen.

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Tropfen

Heute geht’s hier um Wassertropfen.

Den Wassertropfen wollte ich schon länger nachgehen. Jetzt passte alles zusammen. Also habe ich meine Kamera genommen und mal ein paar Tropfen fotografiert. Wer wissen möchte, wie diese Bilder entstanden sind, soll sich doch einfach bei mir melden.

Da das richtig Spaß macht und ich auch erst an der Oberfläche dieses Themas gekratzt habe, werden da sicher noch einige Bilder folgen.

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Ich hab es vergessen

Ich gebe es zu, ich habe es vergessen. Beim Durchsehen meiner Bilder, ich habe was bestimmtes gesucht, habe ich festgestellt, das ich seit mehr als 10 Jahren schon mit der digitalen Spiegelreflexkamera fotografiere.

Ich habe das echt nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch mal meine Erstlingswerke zu Gemüte geführt. Es hat sich da einiges verändert. Aber auch einige Motive scheinen mich nicht los zu lassen. Es fängt an, beim Flughafen Leipzig/Halle. Da zieht es mich immer wieder hin. Auch die Eisenbahn habe ich an vielen Stellen vor die Linse geholt. Der Muldestausee war auch schon von Anfang an dabei. Aber auch ein paar „Jugendsünden“ habe ich wieder entdeckt. Ich habe vor einigen Jahren sehr ausschweifend mit HDR-Aufnahmen experimentiert. Das würde ich heute nicht mehr so zeigen.

Damit ihr auch was von meiner Vergesslichkeit habt, zeige ich hier mal noch 5 Bilder aus meinem ersten Jahr. Damals hatte ich noch meine Canon EOS 350D. Erwartet bitte keine High End Bilder.

Wenn ich die Bilder so sehe, weiß ich so ziemlich genau, wo ich die Aufnahmen damals gemacht habe. Vielleicht schnappe ich mir mal meine Kamera und versuche die Bilder nochmal zu machen. Mal sehen was sich da verändert hat.

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