Theurer Christian

Das Panoramamännchen ist wieder unterwegs gewesen

Mich hat es am frühen Morgen mal wieder außer Haus getrieben.  

Ja, wirklich früher Morgen, es war kurz nach Fünf. Ich weiß, viele kriegen um die Zeit nicht mal die Augen auf ohne Kran, aber für mich ist das eine ganz natürliche Zeit.

Diesmal wollte ich einer der schwereren Disziplinen der Fotografie nachgehen. Die Panoramafotografie, ganz besonders die Kugelpanoramen sind, wie ich finde, schwer zu machen. Hier kann man sich nicht nur auf das Hauptmotiv beschränken. Technisch ist ein Kugelpanorama nicht wirklich schwerer zu fotografieren als ein normales Landschaftsbild. Man braucht nur einen Panoramakopf zwischen Kamera und Stativ zu schrauben und ab gehts. Die Schwierigkeit besteht darin, ein Motiv zu finden, das ringsum was zu bieten hat. Hat man ein passendes Motiv gefunden, muss man leider immer darauf achten, dass nicht alles voll geschmiert ist mit irgendwelchen hässlichen Graffitis. Na eigentlich sind es nicht mal Graffitis, die sehen ja oft sehr gut aus. Es sind irgendwelche Krakeleien, die, entschuldigt bitte die unflätige Ausdrucksweise, irgendwelche hirnlosen Kackpratzen überall dran schmieren. Das Zeugs muss man dann nämlich danach raus retouchieren.

Der Theure Christian

Als erstes bin ich Richtung Radegast gefahren. Da steht der Theure Christian. Dieses Denkmal stand schon länger auf meiner Liste, deshalb habe ich es mal in Angriff genommen. Wer sich genauer für das Denkmal interessiert, kann sich das alles mal bei Wikipedia durchlesen.

Ausgeklappt sieht das Kugelpanorama so aus. Da sind auch deutlich noch die Schmierereien dran zu erkennen.

Theurer Christian
Denkmal zwischen Radegast und Zörbig

Hier ist das fertige, funktionstüchtige Kugelpanorama:

Achtung, ihr könnt sehr weit in das Panorama rein zoomen. Das geht auf das Datenvolumen! Es liegen immerhin mehr als 72 Megapixel dahinter.

Dieser Inhalt benötigt HTML5/CSS3, WebGL, oder Adobe Flash Player Version 9 oder höher.

Man hätte sicherlich auch noch andere Bilder machen können, aber die Retouchearbeiten haben mich davon abgehalten.

Da ich schon mal in der Gegend war, bin ich noch weiter nach Köthen gefahren.  Die Stadt mit, gefühlt, den meisten Optikern.

Kirche St. Jakob

Auch hier erstmal das aufgeklappte Panorama vorneweg

Kircher St. Jakob
Kirche St. Jakob in Köthen

Sehr interessant fand ich, das zum frühen Morgen am Rathaus die Fahne gehisst wurde. Am Feiertag! Auch hier gibt es wieder ein Kugelpanorama dazu:

Auch hier gilt die Warnung wie oben, ist groß! Achtet auf das Datenvolumen.

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Und hier noch ein weiteres Kugelpanorama.

St. Jakob
Little Planet der Marktkirche in Köthen

Die Spezies unter euch werden jetzt sicher anfangen, ist doch gar kein Kugelpanorama! Das weiß ich auch. Aber ein Little Planet ist auch rund, also eine Kugel. Daraus folgt, es muss ein Kugelpanorama sein.

Ich hoffe die Bilder haben euch gefallen.

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