Pinguine!

Nein, es geht diesmal nicht um die possierlichen Tierchen aus dem Zoo,

die in freier Wildbahn ihre schwächeren Artgenossen ins Wasser schubsen um zu sehen ob da Gefahren lauern.20130630-092831

Es geht auch nicht um Skipper, Rico, Kowalski und Private, die vier Pinguine aus dem Film Madagaskar.

Mir geht es um Tux, das Linux Maskottchen. Dem habe ich jetzt schon seit längerer Zeit Zuflucht auf meinem Computer gewährt und er fühlt sich da sau wohl.
Um mal im Klartext zu reden, ich habe mich dazu entschieden neben Windows auch Linux auf meinem Computer zu installieren. Windows konnte ich nicht komplett von der Platte verbannen, da ich es für bestimmte Programme doch noch brauche. Aber für 90% aller Aufgaben nutze ich bereits Linux.
Von den vielen Varianten die es da gibt, z.b. Suse, Red Hat, Mandriva, Mint usw. habe ich mich für XUbuntu/Ubuntustudio entschieden. Das läuft erstens sehr schnell auch noch auf älteren Geräten wie meinem Laptop und wird zur Rakete auf meinem Arbeitstier. Da dauert der Start des Systems knapp 10 Sekunden. Der zweite Grund für meine Wahl ist das Aussehen und Verhalten der Oberfläche. Bei Windows hat man eine Oberfläche und die muss man nehmen. Ob sie einem gefällt oder nicht (aktuellstes Beispiel ist ja Windows 8). Unter dem Pinguin kann man sich das aussehen auswählen. Dafür gibt es die verschiedenen Desktop wie KDE bei Kubuntu, Unity bei Ubuntu, Xfce bei Xubuntu und Ldfe bei Lububtu. Absteigend in der Reihenfolge brauchen die auch weniger Rechenpower und sehen Spartanischer aus. Da ich den meisten grafischen Schnickschnack nicht brauche, habe ich mich deshalb für XUbuntu entschieden.
Um mal ein bisschen in Zahlen zu reden, was der Umstieg brachte, hier mal die Zeiten für das Rendern, also das Berechnen eines Bildes mit Blender 2.70. Unter Windows rechnete Blender 6.23 min an dem Bild, unter Linux war das Bild schon nach 3.41 min fertig. Da zeigt sich, das unter Windows noch einiges im Hintergrund werkelt was einem der Task Manager verschweigt.Tux1 tux2

So sieht das ganze aktuell aus. Ich gebe zu, ein paar kleine Änderungen habe ich schon daran vor genommen, aber das ist minimal.

Ich werde hier auch weiter von meinen Erfahrungen mit Linux berichten. Falls jemand mehr Infos haben möchte, kann er mich gern kontaktieren.

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